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Das Zytologische Labor Rheine:

Unsere Leistungen:

— zytologische Einsendungen (Krebsabstriche), bundesweit
— Hormonlabor (Klimakterium, Anti-Aging, Sterilität)
— Virusdiagnostik

Anschrift:
Zytologisches Labor Rheine
Frankenburgstraße 28
48431 Rheine

Telefon: 05971 - 5 00 00
Telefax: 05971 - 500 15
email:
praxiswolters@epost.de

Sehr verehrte Patientinnen,

als große Neuerung bei der Krebsvorsorge bieten wir seit einiger Zeit die Bearbeitung der bei Ihnen entnommenen Krebsabstriche nach der Dünnschicht-Methode an.

Worum handelt es sich?

Bei der jährlichen Krebsvorsorge bzw. der halbjährlichen „Pillenuntersuchung“ wird vom unteren Abschnitt der Gebärmutter und vom Muttermund ein sogenannter „Krebsabstrich“ entnommen.

Dabei nimmt man mit einem kleinen Watteträger oder Entnahmespatel von der Oberfläche des Muttermundes Sekret mit dem darin befindlichem Zellmaterial ab, rollt ihn auf einem Glasplättchen (Objektträger) ab und fixiert das Ganze (...macht es haltbar).

Bei der herkömmlichen Methode durchläuft der Objektträger im Labor vielfache Bearbeitungsvorgänge (Entwässern, mehrfache Färbungen und Entfärbungen), um die darauf befindlichen Zellen in geeigneter Weise sichtbar zu machen. Unter dem Mikroskop wird dieser Abstrich dann durch erfahrene Untersucher beurteilt.

Viele äußere Faktoren können diese Bearbeitungskette negativ beeinflussen:

Schleimablagerungen und Bakterienrasen (z-B. bei Entzündungen und Infektionen), Blutbeimengungen und Schmutz, Austrocknungen und falsche Behandlung können den Abstrich bis zur Unkenntlichkeit zerstören. Somit kann es leicht vorkommen, daß der Abstrich fehlerhaft ausfällt und u.U. sogar noch einmal entnommen werden muß!

 

Dem wirkt nun die neue Aufbereitungsmethode (die Dünnschichtmethode) entgegen:

Hierbei wird das Untersuchungmaterial unmittelbar nach der Entnahme in Flüssigkeit konserviert. Durch das Abspülen des Entnahmegerätes wird mehr Material gewonnen und das entnommene Zellmaterial bleibt gleichmäßiger erhalten.

Im Labor wird die gewonnene Flüssigkeit über mehrmaliges Zentrifugieren, Trocknen und anschließendes schonendes Auftragen per Vakuum auf den Objektträger sauber und gleichmäßig verteilt, so daß die Beurteilbarkeit des Zellmaterials wesentlich einfacher und sicherer ist.

Die bei den verschiedensten Gewebs-Veränderungen auftretenden Veränderungen auf Zell-Basis, die es ja letztendlich zu erkennen gilt, können somit viel sicherer erfaßt werden.

Leider ist diese Bearbeitungsmethode des Krebsabstrichs wesentlich aufwendiger und daher auch teurer.

Aber auch hier gilt:

Fortschritt ist nicht umsonst zu haben – und für Ihre Sicherheit in der Krebsfrüherkennung sollte Ihnen nichts zu teuer sein!

 

Fragen sie uns – Es geht um Ihre Gesundheit !


Ihre Frauenärzte

Dr. Gerrit Wolters       Fr. Dr. Astrid Böhm